Kaitiakitanga

Shownotes

In dieser Folge sprechen Anabel und Eva über die vierte Challenge der UN Ozeandekade: eine nachhaltige, resiliente und gerechte Meereswirtschaft. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wem gehört das Meer und wer entscheidet über seine Nutzung?

Wir sprechen über die Rechte indigener und lokaler Gemeinschaften, die Bedeutung von echter Mitbestimmung und die Rolle lokalen Wissens in der Meereswissenschaft. Außerdem geht es um den Māori-Begriff Kaitiakitanga und einen Konflikt um Meeresbodenabbau in Neuseeland.

Zum Abschluss beantworten wir einen Reddit-Post: Wie können Jugendliche herausfinden, ob Meeresbiologie das Richtige für sie ist? Dabei geht es unter anderem um Zukunftstage, Schülerpraktika, Sommercamps und weitere Möglichkeiten, erste Erfahrungen in der Meereswissenschaft zu sammeln.

Quellen & weiterführende Links

Cover Bild: Jeff Hester / Ocean Image Bank

Transkript anzeigen

00:00:02: Wellenbrecher-Podcast.

00:00:05: tiefgründige Gespräche

00:00:06: rund

00:00:06: um die UN Ozeandekade.

00:00:10: Moin und herzlich willkommen bei Wellenbrecher, dem UN Ozean Dekaden Podcast oder einem UN Ozeandekaden Podcast!

00:00:18: Hallo Anabel, schön dass du mit mir hier bist.

00:00:20: Ja heute wollen wir auch wieder über Blue Economy reden.

00:00:24: das ist ja so.

00:00:24: Thema der Challenge 4.

00:00:27: ich habe aber einen ganz anderen Aspekt der Blue Economy vorbereitet.

00:00:31: also heute Geht's nicht ganz so viel um Geld, wobei es am Ende des Tages ja oft immer um Wald geht.

00:00:38: Aber heute wollen wir uns der Frage widmen, wem gehört eigentlich das mehr?

00:00:43: Denn wenn wir an nachhaltige Meereswirtschaft denken haben in den Folgen davor auch darüber gesprochen.

00:00:48: dann denken wir auf zuerst an nach haltige Fischerei oder Offshore Windenergie oder Tourismus und andere Marine-Ressourcen.

00:00:57: aber es gibt dann auch noch die Frage wer entscheidet eigentlich überhaupt, wie das mehr genutzt wird?

00:01:02: Denn all diese ganzen Nutzungen und Industrien brauchen ja auch Raum.

00:01:07: Und so wie es stand jetzt ist dieser Raum einfach häufig längst genutzen von Fischereigemeinschaften, von Küstengemeinden... ...und eben in vielen Regionen der Welt auch von Indigenous Peoples.

00:01:19: Ich weiß gar nicht, Indigene Bevölkerung, so kann man es gut übersetzen indigene Völker genau.

00:01:25: Und deren Kulturen und Lebensgrundlagen sind eben schon seit Generationen ganz eng mit dem Meer verbunden.

00:01:31: Deshalb möchte ich für den zweiten Teil von der Challenge 4 der UN-Ozian Dekade ein bisschen darüber sprechen was überhaupt eine nachhaltige Meereswirtschaft ist beziehungsweise für wen sie nachhaltig sein soll und wer eben mitentscheiden soll wie das Meer genutzt wird.

00:01:47: Also nochmal ganz kurz die Challenge 4 Development is Sustainable, Resilient and Equitable Ocean Economy.

00:01:56: Zwei Begriffe sind davon erstmal ganz intuitiv.

00:01:58: Das ist Sustainable also nachhaltig, resilient, widerstandsfähig und der dritte Begriff ist aber mindestens genauso wichtig.

00:02:07: Equitable das ist sowas wie gerecht und gerecht ihm auch für alle.

00:02:11: und damit kommen auch ganz andere Fragen ans Spiel zum Beispiel wer profitiert von der Meereswirtschaft und wer trägt ihre Kosten.

00:02:18: Jetzt geht's doch wieder ums Geld!

00:02:21: Und wer hat aber auch Zugang zu marinen Ressourcen?

00:02:24: Also, wer darf die nutzen?

00:02:26: Aber auch wer darf darüber entscheiden?

00:02:28: Ja, in diesem White Paper, das eben zu dieser Vision 2030 geschrieben wurde, da geht es auch ganz viel um indigene Völker und lokale Communities.

00:02:39: Die werde ich jetzt immer wieder nennen weil ich heute halt darüber sprechen möchte.

00:02:42: Und warum spielen überhaupt diese indigen Völker und lokale Communities so eine große Rolle, wenn es darum geht?

00:02:47: Wenn man sich fragt wer darf das entscheiden oder wer darf darüber entscheiden.

00:02:51: Weltweit ist es so dass viele Küstengemeinschaften unmittelbar vom Meer abhängen.

00:02:56: also es kann für Nahrung sein Einkommen aber auch sowas wie kulturelle Praktiken Also wenn man da verschiedene Religionen denkt zum Beispiel Aber auch für Identität oder teilweise auch spirituelle Beziehungen und gleichzeitig konkurrieren immer mehr Nutzungen um Küsten- und Meeresräume.

00:03:15: Das ist so das, was ich gerade genannt habe schon diese Aquakulturen oder Fischerei also industrielle Fischerei aber auch Rohstoffgewinnung oder Meeresschutzgebiete.

00:03:25: Mehrerschutzgebiete da könnte man ja jetzt erstmal denken dass es ja etwas Positives ist.

00:03:28: Aber selbst etwas, das wir zunächst positiv bewerten würden Beispielsweise ein neues Meeresschutzgebiet kann dann zum sozialen Problem werden, denn was passiert beispielsweise wenn Menschen plötzlich nicht mehr dort fischen dürfen wo ihre Gemeinschaft eben seit Generationen fischt oder wenn über die Nutzung eines Küstengebietes entschieden wird ohne dass die Menschen die dort leben und zwar nicht jetzt nur da leben sondern wirklich seit Generation Dort Leben tatsächlich Einfluss auch auf diese Entscheidung haben.

00:03:58: Und da muss man zwei Begriff unterscheiden, und zwar einmal Interessengruppe und rechte Gruppe.

00:04:05: Also, Rechte im Sinne von Rechte haben.

00:04:07: Im Englischen ist das Stakeholder versus Rightholders.

00:04:11: Eine lokale Gemeinschaft die eben am Meer lebt... ...ist nicht zwangsläufig einfach eine weite Interessengruppe also ein weitere Stakeholder-Group neben Tourismusunternehmen oder Fischereikonzernen oder Offshorewindunternehmen sondern insbesondere indigene Völker können eben auch sowas ja nicht nur sowas wie sondern können Rechte angebieten und Ressourcen besitzen.

00:04:32: Es geht nicht nur darum die Interessen anzuhören, sondern auch ihre Rechte anzuerkennen.

00:04:37: Jetzt müssen wir ein bisschen darüber reden was Beteiligung und Mitbestimmung ist um Partizipation weil das ist ein Problem dass bei solchen Prozessen immer wieder auftaucht Was überhaupt Partizipation bedeutet?

00:04:50: Was wird es für dich bedeuten Anabel?

00:04:53: Dass man halt mit etwas interagiert irgendwie mitmacht

00:04:57: Also auch aktiv mitgestaltet?

00:04:59: Ja aber das ist jetzt halt irgendwie die Übersetzung, die ich aus dem englischen kenne.

00:05:04: Das ist eben auch der Knackpunkt, weil man kann Menschen beispielsweise ja informieren und konsultieren nach ihrer Meinung fragen an Planung beteiligen die gemeinsamen Entscheidungen treffen oder auch Entscheidungsrechte übertragen.

00:05:19: Und das sind am Ende alles ziemlich unterschiedliche Dinge.

00:05:22: also wenn man etwas plant dann Und dann zum Beispiel eine Gemeinde zu einem Workshop einladet.

00:05:27: Dann bedeutet es nicht automatisch, dass sie auch tatsächlich anschließend darüber mitentscheidet was mit ihrem Küstengebiet passiert.

00:05:34: Genau das ist einer der zentralen Fragen von Challenge four wie werden Menschen von Interessengruppen die man anhört tatsächlich zu Mitentscheidenen?

00:05:43: Also Wie kann man diese ganzen Prozesse wenn man das mehr transformieren will gerecht für lokale Gruppen gestalten und zwar nicht so, dass man denen einfach nur vorsetzt das ist unser Plan was es eure Meinung dazu sondern sich mit den hinsetzen und fragt Was wisst ihr?

00:06:00: Und was is eure meinung wie wir das in zukunft gestalten wollen?

00:06:03: also Man setzt die nicht vor endete tatsachen und frag dann was denkt ihr?

00:06:09: Sondern man sagt von Anfang an hey ihr seid hier.

00:06:12: Wir wollen das gemeinsam machen.

00:06:14: Ja

00:06:14: ich glaube bei sowas muss man auch aufpassen.

00:06:15: das geht ja auch schon in Richtung von neocolonialismus

00:06:19: Ganz genau.

00:06:19: Und

00:06:19: ich find das auch spannend, was du gesagt hast ... Ich glaube, wenn ich jetzt mal von mir auf andere schließe und dass irgendwann in vielleicht ganz Europa sozusagen wir so effizient wirtschaftlich denken als Europäer, dass es wirklich irgendwie immer darum geht, okay, wie können wir das mehr nutzen?

00:06:38: Wie können wir die Netze so verändern, dass wir die meisten Fische rausholen um am Ende den meisten Profit zu machen oder irgendwie so?

00:06:46: Es gibt halt viele andere ... Worte auf dieser Welt, wo die Leute halt eine viel kassere emotionalere Beziehung mit dem Meer haben und mit dem Ozean.

00:06:56: Und es wirklich eher im Einklang leben und wir glaube ich in dieser Industrialisierungszeit in den letzten hundert Jahren wirklich das so ein bisschen verloren haben... Und es ja auch in der Wissenschaft viel darum geht, wie kann man indigene Gruppen mit einbinden?

00:07:11: Wie kann man nicht nur Forschung jetzt in Alaska machen und da vor Ort irgendwie die Resultate rausholen.

00:07:18: Sondern wie kann das auch wirklich mit dem Indigenen wissen was da auch vorhanden ist?

00:07:22: Weißt du dann... Dann kommen da irgendwelche Forscher an uns sagen oh mein Gott wow!

00:07:27: Das Eis hat die und die Charakteristiken oder irgendwie so.

00:07:30: Und dann sitzen da wahrscheinlich die indigenen Gruppen und denken sich so Ja klar wussten wir doch Was ist denn daran so neu?

00:07:38: Genau.

00:07:39: Wir haben doch auch mit Simon darüber gesprochen, Simon Jungenblut der eben diese Studie auf Swallbord, nee oder war ja auch Grünland, GrünLand wars, oder?

00:07:48: Ich glaube es war generell ein Art des Projekts.

00:07:51: Okay!

00:07:51: Auf jeden Fall hat er nicht nur mit NaturwissenschaftlerInnen zusammengearbeitet sondern auch mit Sozial-Wissenschaftlerinnen weil die sich zum Beispiel viel besser mit den indigen Völkern da auskennen und auch einen ganz anderen Zugang zu diesen Leuten dort haben.

00:08:09: Gerade wenn es um das Thema Wissen geht, du hast schon gesagt, ganz viel Wissen ist da schon vorhanden.

00:08:14: die haben dann vielleicht nur einfach eine andere Herangehensweise wie dieses Wissen herausgefunden wurde.

00:08:19: an dieser Stelle passt auch ein Paper ganz gut dass sich direkt mit der UN Ozean Dekade beschäftigt, von Bender et al aus dem Jahr.

00:08:29: Also jetzt mittlerweile auch schon vier Jahre alt.

00:08:31: das paper heißt living in relationship with the ocean to transform governance.

00:08:39: In den paper besprechen die tatsächlich sehr genau auf die verschiedenen challenges der UN ozean dekade.

00:08:44: aber wie gesagt ist es aus dem jahr zwanzweinzwanzig.

00:08:47: das heißt noch sehr am anfangen.

00:08:49: es ist sehr theoretisch.

00:08:52: Also fängt es ja mal cool, wenn irgendwie dann ein Update-Paper in drei bis vier Jahren kommt.

00:08:57: Was das wirklich alles so geklappt hat wie man sich das vorstellt.

00:09:01: und die Autoren argumentieren dass um die Ziele der UNOzern Dekade zu erreichen reicht es auch nicht einfach mehr Wissen über den Ozean zu produzieren sondern es muss auch grundlegend verändert werden wie Entscheidungen über den Ozean getroffen werden.

00:09:18: Das ist schon ein sehr doller Unterschied, denn häufig läuft es ja so dass die Wissenschaft Wissen produziert, die Politik hoffentlich dieses Wissen nutzt und dann irgendwann bestimmt der Entscheidung trifft aufgrund von Gesetzesgrundlagen.

00:09:32: Aber...

00:09:33: Man kann auch eine andere Vorstellung haben, dass die Menschen quasi nicht entkoppelt vom Ozean sind.

00:09:40: Die Menschen sind nicht außerhalb des Ozeans und die Gesellschaften sind ganz eng miteinander verbunden.

00:09:45: Und die Küstengemeinschaften besitzen eben ... ganz eigene Beziehung zu mehr und deshalb existieren auch unterschiedliche Formen von Wissen darüber.

00:09:54: Also das geht auch so ein bisschen, also einerseits haben wir es gerade schon angesprochen dass zum Beispiel indigene Bevölkerungsgruppen auch einen Schatz von Wissens haben.

00:10:03: sie wissen zb super viel über lokale Fischarten und ein Beispiel ist auch El Ninyu da haben wir ja auch schon öfter drüber geredet mittlerweile doll erforscht.

00:10:13: aber dieses Phänomen das gibt's ja schon ganz lange also hunderte von Jahre Ja, die Bevölkerung hat das ja zum Beispiel El Nino getauft.

00:10:21: Weil das eben dann zu Weihnachten immer auftreht richtig?

00:10:24: Genau!

00:10:25: So war es doch... Also der Name kommt aus der Bevölkerung und nicht aus der Wissenschaft.

00:10:29: Eben weil dieses Wissen schon vorher in der Bevölkerungen da war.

00:10:33: Und dann stellt sich die große Frage, wessen Wissen zählt denn am Ende?

00:10:38: Das Wissen, dass man eben nach und nach durch die Wissenschaft rausfindet und an Politik usw.. Also ich will da jetzt gar nicht so eine Konkurrenz aufbauen, aber... Ich glaube es ist schon wichtig dass dieses Wissen von Indigenen und von lokalen Gruppen nochmal hervorgehoben wird.

00:10:57: Denn Menschen die einfach über Generation in einem Gebiet leben und marine Ressourcen nutzen

00:11:04: Und halt das beobachten!

00:11:06: Und das Beobachten richtig und eben auch weiter tragen als Airbird Die besitzen häufig sehr detailliertes Wissen Arten und Lebensräume, saisonale Veränderungen, Fischbestände, Strömung oder Veränderung des Ökosystems.

00:11:23: Denn dadurch dass die eben schon seit Generationen da leben haben sie ja auch einen viel längeren Beobachtungszeitraum.

00:11:29: also Die Meereswissenschaften sind ja am Ende eine sehr junge Wissenschaft.

00:11:33: Also wie lange gibt es uns?

00:11:35: Hundertdreißig Jahre und noch vierzigfünfzig.

00:11:38: Hundertfünfzehn ungefähr!

00:11:39: Die lokalen Bevölkerungsgruppen Die leben da schon viel länger.

00:11:43: Das ist viel tiefer in den drin, wenn man das so sagen kann.

00:11:48: Jetzt klinge ich auch schon sehr spirituell.

00:11:51: Aber ich glaube es ist einfach eine Art von Wissen die man nicht so ... die kann man nicht fasten irgendwie.

00:11:56: Genau!

00:11:57: Ja, man bezahlt

00:11:58: dieses Wissen... Kommt doch eigentlich viel aus der Beordnung glaub' ich.

00:12:01: Wenn du da sitzt und den gleichen Küsten schreifen dein Leben lang beobachtest und plötzlich kommt so ne Forscherin oder?

00:12:11: Ja, vorbei.

00:12:13: Und ... will dir was erzählen und du denkst dir halt so, ja klar hab ich schon tausendmal gesehen!

00:12:19: Das ist halt... Man kommt dann vielleicht auch wieder eher auf diese Kurzfristigkeit von Forschungsprojekten oder so zurück, ne?

00:12:27: Ja.

00:12:27: Man halt immer irgendwie diese nur kurzfristigen Fragen stellen kann weil halt so wie Forschung gefördert wird es auch immer nur kurzfrustig ist.

00:12:36: Ja.

00:12:37: Das heißt das bleibt wenig Raum ähnliche wissenschaftliche Beobachtungen zu machen, wie indigene Völker das einfach tagtäglich machen.

00:12:48: Ganz genau und jetzt kann man sich ja fragen ist ja oder haben Sie sagen ja super dass dieses ganze Wissen der indigenen Völker existiert?

00:12:59: wir können es doch nutzen Aber es soll am Ende eben nicht Folgendes sein, dass Wissenschaftler in eine Community kommen.

00:13:07: Lokales Wissen sammeln und Abfragen nenne ich das mal ist mitnehmen Und dann werden Entscheidungen aber eigentlich ganz woanders getroffen über jenes Meeresgebiet was die Völker halt eigentlich nutzen weil.

00:13:20: Dann könnte man sich zwar sagen ja wir haben die indigenen Völker mit einbezogen aber Die Machtverhältnisse hätten sich eigentlich kaum verändert weil Es entscheiden wieder irgendwo anders Leute über Sachen, die vor Ort passieren.

00:13:32: Wo dann halt... ...die indigen Völker einen ganz anderen Impact haben.

00:13:36: Also und das sagen die in dem Paper was ich gerade auch vorgestellt habe, brauchen wir so eine Art Co-Design oder eine Co-Produktion vom Wissen auch Und sowas wie eine gemeinsame Gestaltung also den gemeinsamen Governance.

00:13:52: Das bedeutet dass die lokale Bevölkerung nicht erst beteiligt wird wenn Wissenschaftlerinnen und Behörden schon etwas entschieden haben und damit meine ich auch zum Beispiel welches Problem untersucht wird oder welche Lösung umgesetzt werden soll, sondern dass die Zusammenarbeit schon viel früher beginnen muss.

00:14:11: Also das Gemeinsame auch gefragt wird was ist überhaupt das Problem, was wir haben?

00:14:15: Welches Wissen brauchen wir?

00:14:17: Was fehlt vielleicht noch?

00:14:18: Welche Ziele verfolgen wir und welche Lösungen es für diese Region sind?

00:14:23: Ja bestimmt weil viele Küstengemeinden fühlen sich ja auch oft übergangen.

00:14:29: Ja, ich meine erinnerst du dich noch an diesen Nationalpark, der entstehen sollte zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg.

00:14:36: Das wurde wirklich geringes Wissen drüber aber falsch kommuniziert Und auch erst mal aus einer sehr wissenschaftlichen Ecke vielleicht entschieden... ...und aus einer politischen Ecke weil halt Deutschland verpflichtet ist so ein Soviel prozent an Küste in den Nationalpark umzugandeln.

00:14:56: Und wenn man aber einfach Feuer vielleicht, und das ist halt leider deutlich mehr Arbeit in die Gemeinden gegangen wäre und gesagt hätte hey wir haben diese Vorlage.

00:15:05: Wir müssen das umsetzen.

00:15:07: Welchen Teil unserer Küste können wir zum Meeresschutzgebiet machen?

00:15:11: Und welchen Teil der Küste kann wir vielleicht nur so zum... Die haben ja jetzt diesen dieser abgeschwächte Form glaube ich umgesetzt.

00:15:20: Wo könnte man eventuell auch noch das für so Freizeit nutzen oder so?

00:15:24: Weil es waren ja dann wirklich, manche glaubt die große Debatte ging ja wirklich darum dass manche Teile der Küste wirklich dann Nationalpark und so quasi also dass man da einfach nicht so viel machen konnte wie jetzt aktuell noch.

00:15:37: Und das ist glaube ich immer wirklich das worauf's ankommt und wahrscheinlich Ist das jetzt auch irgendwie von diesem politischen Mindset her Von der Schweiz aus gedacht.

00:15:49: Ist ja in der Schweiz alle einmal im Quartal, kannst du wählen.

00:15:53: Und du wählst und gibst halt deine Meinung ab!

00:15:58: Wenn du halt vorher mit eingebunden bist dass eventuell auf der Autobahn irgendwas saniert werden muss dann hast du halt am Ende nicht viel größere Akzeptanz wenn du halt siehst okay ich habe zwar vielleicht dagegen gestimmt aber sechzig Prozent haben dafür gestimmt Dann ist es die Mehrheit.

00:16:19: Und dann wurde es nicht über meinen Kopf hinweg entschieden und manchmal hört sich das richtig affig an, wie wir so sagen oder bei uns in der Gemeinde wurde, gab's irgendwann mal eine große Debatte macht man jetzt die Hauptstraße von der fünftiger Zone auf einer dreißiger Zone wo man sich denkt ein Dreißiger Zone dass es wirklich langsam und man darf ja in der Schweiz nicht zu schnell fahren weil man sonst sehr schnell ... hohe Pusten bekommt.

00:16:45: Also, das fängt beim ersten KMH quasi bei fünfzig an und geht dann exponentiell hoch.

00:16:50: Bei fünfzig Euro ungefähr?

00:16:52: Wenn du einfach diese Debatte hast als wenn der Gemeinderat oder so einfach entschieden hätte... Wir machen das jetzt Zonen dreißig!

00:16:59: Ich finde einfach die Grundlage und was glaub ich in Deutschland immer noch nicht angekommen ist, wenn du einfach die lokale Bevölkerung einbindest und sagst hey wir haben diese Wir müssen das irgendwie umsetzen.

00:17:13: Wie finden wir eine Lösung?

00:17:15: Hast du am Ende eine viel höhere Abzutanz, deswegen finde ich diese Bürgerräte, die teilweise von Fridays for Future vorgeschlagen wurden oder so ... Das macht so viel Sinn und es ist natürlich mehr Arbeit für die Politiker und so.

00:17:30: Aber es macht am Ende ihren Job so viel einfacher.

00:17:32: Und ich glaube, dass ... Ich meine, es war der Bürgermeister von Thüringen oder Tybingen.

00:17:38: Tybingien ist die Stadt, ne?

00:17:40: Der, wenn ich es jetzt nicht völlig falsch habe.

00:17:42: Dass der auch nur Positives über diesen Bürgerrat, den er da etabliert hat erzählt und dass ... Ich würde mir einfach wünschen und das ist nicht nur ein lokales Phänomen sondern auch weltweit, dass man die lokale Bevölkerung irgendwie mit einbindet und nicht einfach ankommt und sagt wir machen das jetzt dann macht's dein Leben so viel einfacher am Ende.

00:18:07: Das war sehr lang und

00:18:08: alles gut!

00:18:09: Ich finde auch, dass Politik nah an den BürgerInnen so gestalten schon wichtig ist.

00:18:16: Auch für eine bessere Grundzufriedenheit.

00:18:19: Ich glaube das dieses Paper noch früher ansetzt also noch vor dem.

00:18:24: hey wir haben diese Grundlagen oder diese Regeln.

00:18:27: die müssen wir irgendwie umsetzen.

00:18:28: wie sollen wir die umsetzten?

00:18:29: Das gesagt wird wir setzen noch bevor es Regelungen gibt an.

00:18:35: Wir setzen uns dann mit den Indigenenvölkern zusammen und besprechen, welche Regelungen es geben soll.

00:18:43: Weißt du das?

00:18:43: die schon sehr früh überhaupt in Entscheidungsprinzesse einbezogen werden?

00:18:49: Um nicht nur anzuerkennen dass es sie gibt sondern auch um ihre Rechte an zu erkennen, dass sie eben so nah daran leben.

00:18:59: Genau ich weiß nicht ob man das so easy auf Deutschland übertragen kann und ich sehe auch, dass es echt schwierig in der Umsetzung ist.

00:19:05: Also ich bin froh, dass ich nicht die Person bin, die das umsetzen muss aber es fängt ja alles irgendwo an und hier fängt erst mal damit an, dass man anerkennen muss, dass vielleicht so läuft.

00:19:17: Es gibt ein Beispiel, das die Autorinnen nennen Und das wollte ich mal vorstellen.

00:19:22: Das kommt aus Neuseeland und betrifft die Mauri und das Betrifft einen Begriff Der heißt Okay.

00:19:34: Du musst einfach nur Deutsch aussprechen,

00:19:36: so

00:19:37: Polynesisch spricht man einfach nur deutsch aus.

00:19:39: Alles klar und das lässt sich übersetzen ja im Englischen mit so Guardianship oder Stewardship also ungefähr mit Hüterschaft Verantwortung für die Natur.

00:19:50: Aber eigentlich steckt noch so ein bisschen mehr dahinter, was damit gemeint ist.

00:19:54: Manchmal kann man ja so Werter nicht direkt übersetzen.

00:19:57: Kaetia Kitanga beschreibt sowas wie eine Beziehung zwischen Menschen und ihrer Umwelt.

00:20:02: Und zwar sind die Menschen da nicht einfach Besitzer oder im Nutzer natürliche Ressourcen.

00:20:07: Vielmehr haben sie eine gegenseitige Beziehungen zur Natur daraus auch eine Verantwortung für sie, also auch so was wie ne gegenseitige Verantwortung.

00:20:18: Geben und nehmen?

00:20:19: Da können wir wieder zu einem ganz anderen Problem.

00:20:20: Also Menschengruppen oder Communities die unterschiedliche Sprachen haben, die fühlen ja auch automatisch ganz anders weil es manche Begriffe einfach in anderen Sprachen nicht gibt.

00:20:30: wenn diese Begriffs sowas wie Natur oder mehr betreffen dann... kann es auch ganz häufig einfach zu Übersetzungsfehlern kommen oder zu Kommunikationsfehleren.

00:20:40: Also Kommunikation ist bei dieser Sache ja ein großes Problem, also auf jeden Fall ist das nochmal eine ganz andere Perspektive als die einfache Vorstellung hier ist ne Ressource und jetzt überlegen wir wie viel wir davon nachhaltig nutzen können sondern dieser Begriff beschreibt eben dass es eine gegenseitige Beziehung ist.

00:20:58: Also Menschen um mehr sind miteinander verbunden.

00:21:01: diese Vorstellung findet jetzt teilweise Eingang in die neuseeländische Meeresgovernance, nennen wir's mal.

00:21:08: Da

00:21:08: war auch dieser ... Hast du das gesehen?

00:21:10: Ich will verlinken das auf jeden Fall.

00:21:12: Was

00:21:12: denn?

00:21:13: Dieses Video wo die Maori im neuseelandischen Parlament so einen Protest gemacht haben.

00:21:19: Es kann sein dass ich direkt jetzt darauf hinaus will weil also vielleicht ist es das... Jetzt bin ich aber nicht sicher.

00:21:26: Ich habe das Video auf jeden Fall nicht gesehen, wir können es so oder so verlinken.

00:21:29: Es geht nämlich um ein Konflikt Um Meeresbodenabbau und zwar sollte vor der Westküste der neuseeländischen Nordinsel Eisen vom Meeresboden abgebaut werden.

00:21:41: Der Plan war dafür über mehrere Jahrzehnte große Mengen Meeresbooten abzubauen und zu verarbeiten Und die klassischen Fragen wurden sich alle gestellt also welche Auswirkungen hat das auf das Marine Öko-System?

00:21:54: Aber es kam eben auch noch die Frage dazu, welche Auswirkungen hat dieses Projekt auf die Menschen deren kulturelle Beziehung und Verantwortlichkeiten.

00:22:03: Also eben dieses Wort was ich gerade genannt habe mit diesem Meeresgebiet verbunden sind.

00:22:08: Das ist eine gute Frage zu interessieren!

00:22:11: Ganz viele Mauri-Gruppen lehnten das Projekt nämlich ab.

00:22:15: Und es war aber schon so halb beschlossene Sache und am Ende ging dieser Konflikt wirklich bis zum Supreme Court of New Zealand, also gegen alle Rechtsinstanzen quasi immer höher.

00:22:26: Der Supreme Court stellte dann aber klar dass bei der Genehmigungsentscheidung bestehende Interessen berücksichtigt werden müssen und dazu gehören eben auch die Mauri Gruppen Kitanga, also ihre gegenseitliche Verantwortung für das Meer und dass das entscheidend ist.

00:22:44: Und damit denn die Beziehung dieser Maori zu dem Meeresgebiet war... Damit nicht einfach nur irgendeine Meinung.

00:22:52: Also sie hatten nicht einfach noch die Meinung hey dieses Meer ist uns wichtig sondern die hatten eben diese gegenseiteliche Verantwortung und die haben dadurch festgelegt berücksichtigt werden muss und somit wurde die mauri zu einem rechtlich relevanten bestandteil der entscheidung darüber ob und wie sie dieses meeresgebiet wirtschaftlich genutzt werden darf nutzen werden darf.

00:23:16: ja also kulturelle und spirituelle auswirkungen sind auf jeden fall davor vor unterschätzt worden

00:23:23: wenn die keine burger ritter haben wollen Das ist ja doch mal schön.

00:23:29: Genau, also das einfach nur als ein Beispiel wie es... Wie das eben nicht berücksichtigt wurde und am Ende dann doch festgelegt wurde Und so nach und nach eben diese Rechte anerkennt werden eben auch in Gerichten unter anderem.

00:23:48: Ich finde an solchen Orten sieht man immer richtig aus den Clash zwischen industrialem Denken und einfach so eins mit der Natur sein Weißt du?

00:23:56: Ja Auf jeden

00:23:59: Fall Ja, und ich glaube das ist auch eine Verbundenheit.

00:24:02: Ihr merkt ja schon dass ich so ein Straucheln gerate.

00:24:04: die kann man gar nicht in Worte fassen sondern die leben einfach ganz anders in Verbundenkeit mit dem Meer weil es geht am Ende gar nicht irgendwie so um Ownership also wem gehört das mehr?

00:24:16: Sondern mehr so Relationship.

00:24:18: also welche Beziehung haben wir zu dem Meer?

00:24:21: oder vielleicht auch so responsibilities, welche Verantwortung haben wir den mehr gegenüber?

00:24:27: Das Meer gibt uns.

00:24:28: Wir gehen dem Meer.

00:24:29: Ja das ist für alles was wir irgendwie gerne festlegen würden wie wir teilen die Flächen auf, wir vergeben Nutzungsrechte, wir legen Fankwundenfest, wir vergeben Gememigungen.

00:24:38: dafür ist es ja alles sehr schwammig wenn man wenn man von Beziehungen und Verantwortung spricht, aber es ist trotzdem... Man muss es trotzdem irgendwie berücksichtigen.

00:24:48: Und das ist nicht so einfach festzulegen.

00:24:50: Aber wie am Anfang schon gesagt Es gibt in dieser Challenge eben auch das Wort Equitable oder so.

00:24:57: Also es soll gerecht zu gehen In der Blue Economy.

00:25:00: Das ist einfach eine der entscheidenden Fragen.

00:25:03: Ja sehr spannend

00:25:04: Ich hab das Gefühl Genauso schwammig wie das Thema vom letzten Mal.

00:25:09: Ja, aber es ist ja auch eher ein theoretisches...

00:25:12: Ich finde auch für uns

00:25:13: keine harten Fakten die wir euch hier vorrechnen.

00:25:15: vielleicht ist das ein positives Take away.

00:25:18: Wirtschaft kann auch ohne Formeln funktionieren zumindest auf dem Level dass wir gerade besprechen genau

00:25:26: Ja, und ich meine das Paper und das White Paper können wir euch auch verlinken.

00:25:30: Und vielleicht das Prostestvideo dann auch?

00:25:33: Also es ist schon alles irgendwie Fakten basiert aber ich finde diese Begriffe in Worte zu fassen ist meistens gar nicht so ja gar nicht einfach!

00:25:40: Ja, ich finde auch... Wir haben generell immer finde ich sehr viel Faszination auch wenn wir in Urlaub fahren oder so vielleicht von anderen Kulturen und ich finde anstatt einfach nur irgendwie zu schauen Wie die Leute da leben, kann man sich auch ein paar Sachen aneignen wie zum Beispiel was ich jetzt weiß aus den polinesischen Kulturen.

00:25:59: Dass sie wirklich einfach eine sehr schöne Verbundenheit mit dem Ozean haben und den halt respektieren Und man sich nur so viel nimmt wie man braucht.

00:26:08: Also, wenn du den Ozean leer fischst, hast du auch übermorgen nix davon.

00:26:13: Genau!

00:26:13: Und einfach dieser Respekt vor den ganzen Lebewesen im Ozeans sind.

00:26:18: Weil wir sind im Endeffekt nur ein kleiner Teil der Spezies auf dieser Welt.

00:26:22: Ja, richtig.

00:26:23: Dann machen wir gleich mal weiter ... Denn der Reddit-Post der Woche habe ich einen schönen Szenario für dich.

00:26:35: Ich möchte nämlich, dass du dir vorstellen, Tochter, die dreizehn Jahre alt ist und Meeresbiologin werden möchte.

00:26:42: Sie hat hervorragende Schulnoten, ist aber nicht in der Schule ausgelastet.

00:26:48: Die Themen, die vielleicht in der Schule besprochen werden, interessieren sie nur so mittelmäßig.

00:26:53: Und sie macht es wirklich nur der Noten halber?

00:26:55: Gibt es bestimmte Programme oder Online-Angebote, auf die man jetzt schon zurückgreifen könnte, die ihr helfen kann zu entscheiden, ob sie Meeres biologin?

00:27:07: Also vielleicht für Kontext, meine Tochter ist derzeit drei.

00:27:11: Das dauert alles noch ein bisschen und ich kann mal die Anekdote erzählen.

00:27:15: also sie weiß natürlich dass ich Bäresbiologin bin und ihr Papa ist Ingenieur.

00:27:19: ja das sind so die Berufe die Sie kennt also neben Erzieherinnen und Lehrern und was man halt so auf der Straße sieht Postboto.

00:27:27: Also ganz oft hat sie immer gesagt, wenn man sie gefragt hat was die später werden will dass sie erzieherin werden will weil sie das halt so aus der Kita kennen.

00:27:33: Aber jetzt letztens ist sie umgestiegen und hat dann geantwortet ich möchte mehrjungfrau

00:27:38: werden.

00:27:41: Weil sie glaube ich noch ein bisschen verdreht hatten.

00:27:43: so ein Meeresbiologen im Meerjungfrauch.

00:27:46: Du kannst ja auch beim Tauchen dennächst eine Monoflasse anziehen.

00:27:49: Wir waren letztens im Schwimmert, ich war mit ihrem Schwimmbad und da war so ein Meerjungfrauen-Gurs grade!

00:27:54: Nein

00:27:54: die gibt's, das ist richtig trennt gerade... Das

00:27:56: ist ein Ding ne?

00:27:57: Ja,

00:27:58: es gegleitet damit auch, dass ist deren Karriere, das Job.

00:28:01: Die schwimmt in einem Aquarium und schwimmt als Meerjungefrau zwischen den Fischen.

00:28:06: Ach wild,

00:28:07: weil also in dem Schwimmart waren dann halt so keine Ahnung.

00:28:10: zehnjährige Mädchen mit ihren Flossen hinten ran und sind da so... Sie sah auch schon cool aus und ich kann mir vorstellen, dass mir das als zehnjährige Spaß gemacht hat.

00:28:19: Aber dass es so eine richtige Karriere ist ...

00:28:22: Das wusste

00:28:22: ich gar nicht!

00:28:23: Okay...

00:28:24: Es gibt doch ne Netflix-Doku darüber.

00:28:25: Ja, ich hab schick dir die von verlinkt.

00:28:27: Ich muss

00:28:27: sie vielleicht mal reingekippen.

00:28:29: Ja aber was ich generell dann ... Also der Reddit war wahrscheinlich auf Englisch.

00:28:33: Aber hier in Deutschland gibt's ja sowas wie den Girls Day.

00:28:37: So hieß er früher.

00:28:38: jetzt heißt er glaub ich Zukunftstag für junge Mädchen wo man einfach mal einen Tag in irgendwelche Berufe reinkommen,

00:28:44: der war cooler.

00:28:45: Ja

00:28:46: also ursprünglich war er auch dafür gedacht dass quasi Mädchen in berufe rein gucken die eher so Männer typisch sind.

00:28:53: Aber ich glaub, dann wurde ganz schnell gemerkt.

00:28:56: Was macht man den Eintag mit Jungs in der Schule?

00:28:59: Dann ist es zu diesem Zukunftstag geworden und ergibt auch Sinn.

00:29:02: Es ist cool, einen Tag ein paar Schüler dazu haben.

00:29:07: Ich war beim Girls Day mal bei meinem Papa mit.

00:29:09: Der arbeitet immer noch beim Schlachter.

00:29:12: Seitdem bin ich Vegetarierin!

00:29:18: Aber ich weiß, dass so mittlerweile Forschungsinstitute und auch so meereswissenschaftliche Institute sich echt coole Programmpunkte überlegen für diesen Zukunftstag.

00:29:30: Glaubt da lohnt es sich mal rein zu gucken?

00:29:32: Ansonsten weiß ich nicht, ob's so Programme gibt für Schüler.

00:29:35: Gibt das vielleicht so Summer-School-mäßig-Programme?

00:29:38: Vielleicht schon ne?

00:29:39: Ich

00:29:39: kenne die nur von Stüfflungen und so jetzt nicht im öffentlichen Raum.

00:29:43: Ich kann fast auf jeden Fall meinen Passer raussuchen und in die Shownots verlinken.

00:29:48: Ich weiß dass man sich am Geoma auch ein Schülerpraktikum machen kann.

00:29:52: Das ist aber meistens sehr schwer... jemanden zu finden, der ein Betrollen kann.

00:29:56: Aber ich glaube es liegt eher daran dass wenn man das machen möchte also diese Schüler praktik haben wir irgendwie... Ich glaube die waren immer zwei Wochen und zwei Wochen ist halt wirklich sehr kurz Und ich glaube wie

00:30:07: man das

00:30:08: Möchte dass man vielleicht einfach im Praktikum für vielleicht vier wochen oder länger macht.

00:30:13: Dass man auch wirklich da reinkommt weiß nicht.

00:30:15: Das ist vielleicht rechtlich schwierig aber I don't

00:30:18: know.

00:30:18: Ja vor allen Dingen muss es dann ja auch in den Ferien machen so neben der Schule.

00:30:23: Ein anderer Punkt ist, wo man immer ansetzen kann.

00:30:25: Ist Zugang zu Bildung?

00:30:27: Es gibt ja immer... Also sicherstellen dass man irgendwie Bücher über das Thema da hat.

00:30:32: Wusstest du auch, dass es von der UNESCO Online-Kurse gibt, die man einfach umsonst machen kann?

00:30:40: Nee.

00:30:41: Da siehst du wieder was gelernt.

00:30:43: Ja.

00:30:43: Wobei so Hands on Science also irgendwas vor Ort machen schon cooler ist aber ist es halt schwierig.

00:30:50: Ich hab heute im Morgen ... auf dem Instagram-Kanal vom Umweltministerium gesehen, dass es auch so Sit and Silence Projekte gibt.

00:31:00: Vielleicht kann man damit

00:31:01: machen?

00:31:01: Ja genau!

00:31:02: So was zusammen mit der Tochter machen vielleicht... ...awohl nehmt mit dreizehn ist man aus dem Alter schon raus.

00:31:07: ich hab jetzt an diese ganzen Playmobil und Lego Sachen gedacht.

00:31:12: Weißt du, es gibt ja auch so Forschungsschiffe, die man bauen kann und so.

00:31:18: Kann mir vorstellen, dass das was cool ist?

00:31:19: Ich weiß nicht, ob man das mit dreizehndern noch macht oder

00:31:23: nicht.

00:31:23: Lego hab ich nie so gemacht.

00:31:25: Was ich auch immer empfehlen kann sind Sommercamps.

00:31:28: Also ich kann die vom WWFs empfehle, da war ich immer.

00:31:31: Ach

00:31:31: echt?!

00:31:32: Aber das ist nicht so leer Stoff der Bücher oder so.

00:31:35: Das ist halt so ... vielleicht das, was wir heute besprochen haben So Spirulität und die Natur irgendwie wahrnehmen, was ja auch nach Form von Bildung ist.

00:31:47: Total!

00:31:48: Wir es gerade noch eingefallen ganz oft bieten so Museen und das können mehrere wissenschaftliche Museen aber es kann auch naturkundemuseen sein.

00:31:55: und so Ja auch so Veranstaltungen abends an wie so Vorträge oder so.

00:31:59: Vielleicht kann man zu sowas einfach mal hingehen also eine Stunde im Vortrag zu hören.

00:32:03: Das geht auf jeden Fall für dreizehnjährige.

00:32:06: Ja, ich kann das Maritima-Museum in Hamburg sehr empfehlen.

00:32:08: Das fand ich wirklich mit das schönste Someresmuseum, in dem ich bisher war.

00:32:13: Ich war

00:32:13: da noch ein guter Tipp!

00:32:14: In Bremen organisiert Simon das doch sogar tatsächlich mit oder?

00:32:18: Also so... Da ist auch eine Vortragsreihe.

00:32:21: Plus natürlich Podcast hören zu dem Thema.

00:32:23: Ja,

00:32:23: unseren Podcast sehr empfehlenswert.

00:32:27: Ja, das sind so die Sachen, die mir jetzt einfallen.

00:32:29: Aber ich glaube ganz ehrlich, wenn das Interesse da ist und das dann bleiben sollte ... Man muss auch nicht immer alles zu Tode fördern.

00:32:35: Ich glaub, es ist okay, wenn sie nach der Schule einfach die Richtung einschlägt

00:32:40: oder schöne Romane lesen über uns.

00:32:43: Ganz genau!

00:32:45: Ich hoffe, dass war ein bisschen Input.

00:32:47: Das wars diese Woche wieder.

00:32:49: Danke euch fürs Zuhören, hinterlasst gerne mal einen Kommentar oder so,

00:32:53: wenn ihr Lust habt.

00:32:54: Wenn ihr bis hierher gehört habt, dann lasst bitte ein Kommentar damit wir wissen, dass ihr es bisher gehört.

00:32:59: Oder folgt uns auf Instagram und so, das bringt auch viel für uns.

00:33:03: Das ist schon cool!

00:33:05: Wir wollen immer noch unsere Fünfhundert-Follower-Market knacken.

00:33:09: Schaffen wir doch dieses Jahr?

00:33:11: Ich weiß

00:33:11: es nicht.

00:33:14: Wir müssen mehr Leute auf der Straße ansprechen.

00:33:16: Okay,

00:33:16: und damit sagen

00:33:17: wir... Tschüss, bis zum nächsten

00:33:19: Mal!

00:33:25: und eine anerkannte UN Ozern-Dekadenaktivität.

00:33:28: Produktion Anabel Von Jackowski & Eva Rolfer, Grafikdesign Spagetti Shark Musik Florentin Seifert Schnitt und Management Anabel Von Jackowski.

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